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Pressemitteilung 20101015

Nächtlicher Küchenbrand in Kuhstedt

(tg). Gnarrenburg, 15.10.2010. Großes Glück hatten in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Kuhstedt. Gerade noch rechtzeitig hatten Sie ein Feuer in der Küche im Obergeschoß ihres Hauses bemerkt, so dass alle Bewohner das Haus verlassen konnte. Ein Kleinkind musste aber trotzdem zusammen mit seiner Mutter vom Rettungsdienst in die Elbe-Weser-Kliniken nach Stade gebracht werden.
Gegen 1:30 Uhr in der Nacht bemerkte einer der Bewohner, dass in der Wohnung im Obergeschoss etwas nicht stimmte. Als er das Feuer in der Küche entdeckte reagierte er richtig, alarmierte die Feuerwehr und weckte die Familienangehörigen. So konnten alle rechtzeitig das Gebäude verlassen. In Decken gehüllt, warteten Sie vor dem Haus auf das Eintreffen der Feuerwehren aus Kuhstedt und Gnarrenburg. Aufgrund der unklaren Lage und der Größe des Objektes wurden zusätzlich auch die Feuerwehr aus Kuhstedtermoor und ein Rettungswagen alarmiert.
Da das Feuer aufgrund des frühen Entdeckungszeitpunktes noch auf die Küche begrenzt war, konnten die beiden unter schwerem Atemschutz eingesetzten Trupps das Feuer mit  einer geringen Menge Wasser löschen. Sie benötigten lediglich etwas Wasser aus dem Strahlrohr um die Flammen an der Decke und der Dunstabzugshaube zu löschen. Den brennenden Herd löschten sie mittels Wasser aus einem Kochtopf. Der Wasserschaden konnte daher sehr gering gehalten und ein Ausbreiten des Feuers auf den Dachstuhl oder die angrenzenden Räume verhindert werden. Gleichwohl dürfte das Inventar der Küche durch Feuer und die Rauchgase weitgehend zerstört oder beschädigt sein.
Ein Kleinkind musste aufgrund des Verdachts auf Rauchvergiftung zusammen mit seiner Mutter vom Rettungsdienst in die Elbe-Weser-Kliniken nach Stade gebracht werden. Ein zweiter Rettungswagen konnte den Einsatz abbrechen, da weitere Personen nicht verletzt wurden. Bereits nach einer halben Stunde konnten die Bewohner dann in das Erdgeschoss ihres Hauses zurückkehren. Zur Brandursache ermittelt die Polizei.