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Aktuelle Pressemitteilung


Pressemitteilung 20181124

Unklare Rauchentwicklung im Werkstattbereich

Karlshöfen (dj). Das Wochenende der Mitglieder der Feuerwehren Karlshöfen, Glinstedt, Findorf und Gnarrenburg wurde am 24. November 2018, gegen 13:30 Uhr unweigerlich unterbrochen. „F2Y (Das „Y“ bei den Alarmierungen steht für „Menschenleben in Gefahr“), Unklare Rauchentwicklung im Werkstattbereich“, lautete das Alarmstichwort für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute.
Sofort rückten die Einsatzkräfte zum Einsatzort, in die Hamburger Straße, nach Karlshöfen aus. Vor Ort fanden sie dann einen stark verrauchten Werkstattbereich vor, in dem sich noch bis zu fünf Personen befinden sollten.
Sofort rüsteten sich mehrere Trupps mit Atemschutz aus und drangen zur Personensuche und Brandbekämpfung in den Werkstattbereich vor. Weitere Trupps rüsteten sich ebenfalls mit Atemschutz aus und stellten die Sicherheitstrupps für die Kameraden im Innenangriff. Währenddessen wurde eine Wasserförderung über eine lange Wegstrecke aufgebaut und es wurde von außen damit begonnen, die angrenzenden Gebäude zu kühlen. Glücklicherweise konnten die vermissten Personen schnell gefunden werden und sicher aus dem verrauchten Bereich gerettet werden.
Die Ziele wie u. A. die Suche in großen unübersichtlichen Objekten, die Kommunikation an der Einsatzstelle oder das Bilden einer zentralen Atemschutzüberwachung wurden, laut Gemeindebrandmeister Ingo Kück, sehr gut umgesetzt und haben reibungslos funktioniert. Er bedankte sich beim Werkstattbesitzer Herbert Müller für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten, sowie bei der Jugendfeuerwehr Karlshöfen für das Bereitstellen der vermissten Personen. Außerdem dankte er Marco Teetz und Patrick Böhm für die Ausarbeitung der Übung.
Zusätzlich zum Gemeindebrandmeister waren auch sein Stellvertreter Jörg Suske sowie der stellvertretende Abschnittsleiter Bremervörde Frank Lemmermann vor Ort und schauten sich den Ablauf der Übung genauestens an. Die drei wurden zusätzlich durch drei Mitglieder aus der Örtliche Einsatzleitung Gnarrenburg unterstützt, die alles genauestens Dokumentierten.
Nach gut zweieinhalb Stunden konnte die Übung beendet werden und die Kameradinnen und Kameraden konnten zurück in die Gerätehäuser fahren.




Text: Jannis Düls – Stellvertretender Pressewart der Feuerwehr Gnarrenburg
Bilder: Ingo Kück – Gemeindebrandmeister Gnarrenburg