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Aktuelle Pressemitteilung


Pressemitteilung 20110228

Erst brennender Heizungsraum in Langenhausen, dann in Vollbrand stehende Maschinenhalle in Kuhstedt

Langenhausen/Kuhstedt (tm). Zu einem vermeintlichen Wohnhausbrand rückten am 28. Februar 2011 um 20.45 Uhr die Feuerwehren aus Langenhausen, Fahrendorf, Klenkendorf, Gnarrenburg und Karlshöfen aus. In einem Heizungsraum eines Wohnhauses war die Isolierung eines Kaminrohres aus ungeklärter Ursache in Brand geraten. Aufgrund der zunächst starken Rauchentwicklung ging man von einem Wohnhausbrand aus.

Noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte ein Hausbewohner das Feuer mit einem Feuerlöscher eindämmen und verhinderte so ein Übergreifen auf weitere Bereiche des Gebäudes. Feuerwehrleute aus Langenhausen und Fahrendorf gingen mit Atemschutz und einer Hochdrucklöscheinrichtung zur weiteren Brandbekämpfung vor. Hierbei musste unter anderem die Zwischendecke abgetragen werden, um Glutnester gezielt ablöschen zu können. An dem knapp 2-stündigen Einsatz waren bis zu 60 Feuerwehrleute beteiligt.

Nur rund zehn Minuten nach der Alarmierung in Langenhausen meldete die Leitstelle in Zeven um 20.55 Uhr dem Gemeindebrandmeister Frank Lemmermann über Funk eine in Vollbrand stehende Maschinenhalle in Kuhstedt. Kurzer Hand wurden nicht benötigte Einsatzkräfte zu dem neuem Einsatz entsendet. Des Weiteren wurden die Feuerwehren aus Kuhstedt, Kuhstedtermoor und Brillit alarmiert. Die ersten Einsatzkräfte fanden eine lichterloh brennende Maschinenhalle mit meterhohen Flammen in der Hellingster Straße vor. Sofort wurde eine umfangreiche Brandbekämpfung mit Wasser und Schaum durch die 120 Einsatzkräfte durchgeführt. 

Das am Brandherd benötigte Löschwasser wurde hierfür über teilweise mehrere hundert Meter aus Teichen und Löschwasserbehältern zur Einsatzstelle gefördert. Mit einem Radlader wurden größere Mengen unter einem Überstand der Halle aufgeschichtetes Kaminholz abgefahren um dieses gezielt abzulöschen zu können. Für zusätzliche Brisanz sorgten größere Mengen Betriebsstoffe im Inneren der Maschinenhalle sowie Gasflaschen, die bereits über das eingebaute Sicherheitsventil mit einer Stichflamme abströmten. Trotz aller Maßnahmen konnte aber nicht verhindert werden, dass ein Ackerschleppper, ein Feldhäcksler sowie weitere landwirtschaftliche Geräte in der in etwa 200 Quadratmeter großen Halle verbrannten. Auch ein neben der Halle abgestellter Miststreuer sowie ein weiterer Ackerschlepper wurden durch das Feuer erheblich beschädigt. Personen wurden glücklicherweise bei dem Großfeuer nicht verletzt.

Die Polizei bezifferte den Schaden auf rund 400.000 Euro. Die in Holzrahmenbau-Technik erbaute Maschinenhalle brannte komplett nieder. Neben den Feuerwehren aus Kuhstedt, Kuhstedtermoor, Brillit, Gnarrenburg, Karlshöfen, Augustendorf, Klenkendorf und Fahrendorf waren auch ein Rettungswagen aus Gnarrenburg sowie die Polizei Bremervörde im Einsatz. Die Brandursache ist unklar. Die Polizei Tatortgruppe Rotenburg nahm die Ermittlungen noch in der Nacht am Einsatzort auf. Die letzten Einsatzkräfte rückten gegen 3.00 Uhr wieder ein.

In den frühen Morgenstunden des 2. März 2011 mussten erneut Feuerwehrkräfte aus Kuhstedt und Gnarrenburg in die Hellingster Straße zu einem Nachlöscheinsatz ausrücken. Dort brannte in der Nacht zum Dienstag eine Maschinenhalle nieder. Auf einer Fläche von zirka 6 Quadratmetern hatten sich gegen 5.20 Uhr mehrere Reifen entzündet. Diese konnten durch die Einsatzkräfte jedoch schnell gelöscht werden.